Arbeit und Gewerkschaften in Zeiten der Aufrüstung

Link zur Audiodatei der Veranstaltung: https://archive.org/details/bbgw_2026_gewerkschaft_aufruestung

Am 17.10.2026 haben wir mit über 50 Gewerkschafter:innen darüber beraten, wie wir den Widerstand gegen die Militarisierung in den Betrieben und mit den Gewerkschaften organisieren können. Mit dabei waren Gewerkschafter:innen aus den Bereichen Industrie, Bildung, Gesundheit, Dienstleistung und Verwaltung – organisiert in der IG Metall, GEW, IG BAU und ver.di. Auf erfolgreich erkämpfte Resolutionen zu Frieden und Abrüstung müssen nun konkrete Schritte folgen: Wir wollen sie gemeinsam in den Betrieben mit Leben füllen!

Podiumsdiskussion mit:

  • Suse Ludwig (Vertrauensfrau IG Metall Siemens Energy)
  • Gabriele Heller (GEW, AG Frieden)
  • Jörn Rieken (IG BAU, Ortsvorstand Berlin)
  • Lea (Sozialarbeiterin, Junge GEW)

Einladung zur Veranstaltung

Die Militarisierung der Gesellschaft reicht inzwischen tief in die Arbeitswelt hinein und verändert die Bedingungen, unter denen wir unsere Tätigkeiten verrichten, grundlegend – ganz egal, ob wir in der Rüstungsindustrie beschäftigt sind, im Krankenhaus oder in der öffentlichen Verwaltung. Die Rechte der Beschäftigten werden den Erfordernissen der Militarisierung angepasst. Hart erkämpfte Errungenschaften der Arbeiter:innenbewegung wie der Acht-Stunden-Tag und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall werden infrage gestellt.

Die Kriegsertüchtigung unserer Gesellschaft strukturiert das Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit neu und macht den Arbeitsplatz zum zentralen Feld der Auseinandersetzung um Krieg und Frieden. 

  • Wie entwickeln wir den Widerstand in den Betrieben?
  • Wie wirken wir darauf hin, dass Gewerkschaften sich als Kampforganisationen entschieden gegen die Militarisierung stellen?