Solidarität mit den Streikenden im Unionhilfswerk! Tarifvertrag jetzt!

ver.di Berlin-Brandenburg und GEW Berlin rufen ab dem 09. September zu einem dreitägigen Streik beim CDU-nahen Unionhilfswerk (UHW) auf.

Das UHW verweigert seit Monaten die Aufnahme von Tarifverhandlungen und versucht mit allen Mitteln, den Abschluss eines Tarifvertrags zu verhindern. Vor diesem Hintergrund protestieren die Streikenden am 10. September vor der CDU-Zentrale. Von dort zieht eine Demonstration zum Abgeordnetenhaus, wo die letzte Plenarsitzung vor der Wahl stattfindet. Dort wollen die Streikenden einen offenen Brief übergeben.

Liebe Kolleg*innen im Unionhilfswerk, euer Kampf für einen Tarifvertrag ist auch unser Kampf!

Wir FU-Beschäftigte für eine kämpferische Gewerkschaft stehen solidarisch an eurer Seite beim Streik im Unionhilfswerk und eurem Kampf für einen Tarifvertrag auf dem Niveau des TV-L (oder noch besser gekoppelt an den TV-L), für faire Arbeitsbedingungen und für das Recht, sich gemeinsam gewerkschaftlich zu organisieren!

Wir verurteilen schärfstens die Unionbusting-Methoden des Trägers, der sich selbst als „sozial“ versteht, gegen seine Beschäftigten und ihre Gewerkschaften vorgehen: Druck auf Betriebsrats- und Gewerkschaftsmitglieder, Zutrittsverbote für Gewerkschaften, ein Auflösungsverfahren gegen den Betriebsrat, ein auf Tarifverhinderung spezialisierter Anwalt sowie Schikanen und Einschüchterung aktiver Kolleginnen und Kollegen.

Für euch und für ganz Berlin muss gelten: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – und der gleiche Tarifvertrag, d.h. der TV-L.

Schluss mit Einschüchterung und Union Busting! Tarifvertrag jetzt!

Milliarden für Soziales und Gesundheit statt für Aufrüstung und Krieg!

Kommt zur Demonstration am Donnerstag, den 10. September 2026:

  • 10:00–11:15 Uhr:
    Kundgebung vor dem Konrad-Adenauer-Haus, Klingelhöferstraße 8, 10785 Berlin
  • 11:30–12:30 Uhr:
    Demonstration zum Abgeordnetenhaus Berlin, Niederkirchnerstraße 3, 10117 Berlin
  • 12:30–13:00 Uhr: Abschlusskundgebung und Übergabe des offenen Briefs

FU-Beschäftigte für eine kämpferische Gewerkschaft, 03.09.2026